Bikes & Stories

Harley-Davidson BSL Chopper Sidecar

26.05.2019 | 12:00

Chopper war ursprünglich ab etwa 1948 in Kalifornien die Bezeichnung für Motorräder (meist der Marken Harley-Davidson und Indian), die stark modifiziert wurden. Das englische Verb to chop bedeutet „(ab)hacken“. Eine der Quellen dieser Subkultur, die Autor Paul D’Orléans "American Folk Art" nennt, war die "Cutdown-Praxis", mit der alte Motorräder handlicher gemacht und optisch aufgepeppt wurden. "Cutdowns" waren ursprünglich eine Sache individueller Schrauber-Kompetenzen. Die Besitzer machten alte, preiswerte Fahrzeuge zu ansehnlichen, besser manövrierbaren Unikaten.

 

Honda VFR 1200 F

25.05.2019 | 12:00

Das vollverkleidete Motorrad wurde am 23. Oktober 2009 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt und 2010 als Nachfolger für die CBR 1100 XX (auch als Super Blackbird vermarktet) am Markt positioniert. Die Produktion begann im Oktober 2009 in Kumamoto in Japan unter dem Werkscode SC 63. Der flüssigkeitsgekühlte Vierzylindermotor erzeugt aus 1237 cm³ Hubraum eine Nennleistung von 127 kW (173 PS). Bereits ab einer Drehzahl von 4000 min-1 sollen nominell 90 Prozent des maximalen Drehmoments von 129 Nm zur Verfügung stehen. Das Motorrad beschleunigt in 3,0 s von 0 auf 100 km/h, in 8,9 s auf 200 km/h und erreicht eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

 

Moto Guzzi V11 Sport Custom

24.05.2019 | 12:00

Mailänder Salon 1975. Mit der Le Mans präsentierte Guzzi den dicken V-Zweizylinder im Trainingsanzug. Sportlichkeit war gerade angesagt, denn die japanischen Hersteller drängten mit leistungsstarken Maschinen nach Europa, und selbst BMW machte mit der R 90 S auf dynamisch. Die größte Version ist die V11, die den Sprung in die Moderne nicht geschafft hatte. Was bei Harley ein Erfolgskonzept ist, nämlich rappelnde, archaische Motoren, führt bei Guzzi zum Untergang.

 

Honda CBR 600 RR Repsol

23.05.2019 | 12:00

Die 2003 vorgestellte CBR600RR (intern PC37) löste die CBR600F Sport ab. Anfangs wurden PC35 und PC37 parallel produziert, die PC37 unterscheidet sich u. a. durch eine höhere Motorleistung, mehr Einstellmöglichkeiten des Fahrwerks und zwei einzelne Sitzplätze statt einer durchgängigen Sitzbank. Die erste überarbeitete Version der CBR600RR kam im Jahr 2005 auf den Markt und verfügte nun über eine Höchstleistung von 117 statt 114 PS, Upside-Down-Gabel, geringeres Gewicht sowie minimale Designänderungen an der Verkleidung. Die PC37 weist einen nutzbaren Drehzahlbereich bis zu 15.000/min, eine Beschleunigung von 0–100 km/h in 3,4 Sekunden und eine maximale Geschwindigkeit von etwa 265 km/h auf.

 

BMW R 75/6

22.05.2019 | 12:00

Die R 90 S und ihre kleineren Schwestermodelle R 90/6, R 75/6 und R 60/6 wurden von 1973 bis 1976 hergestellt und waren Nachfolger der „Strich-Fünf“-Baureihe. Die Getriebe der „Strich-Sechs“-Baureihe hatten erstmals fünf Gänge. Die Kurbelwelle war geändert: Sie ist ab dieser Motorenserie mit Schwermetallstopfen ausgewuchtet, wodurch der Außendurchmesser der Kurbelwelle kleiner und der Ein- und Ausbau erleichtert wird. Alle Modelle haben einen Doppelschleifen-Rohrrahmen und Kardanantrieb zum Hinterrad. Gegenüber der „Strich-Fünf“-Baureihe wurde der Radstand um 80 mm auf 1465 mm verlängert.

 

Moto Guzzi Griso 1100

21.05.2019 | 12:00

Als eine Studie des Modells auf der Intermot 2002 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, war die Resonanz riesig. Denn das Design überraschte nicht nur die Traditionalisten. Mit dem V2 1064 cm³, zwei Ventile pro Zylinder, Einspritzung. Exakt 88,1 PS bei 7600/min. Werte, über die jeder Fahrer eines 1000er-Sportmotorrads lächelt.

 

Piaggio X10 350

20.05.2019 | 12:00

Die Piaggio X10 ist ein Großroller des italienischen Fahrzeugherstellers Piaggio . Die Piaggio X10 wurde von 2012 bis 2016 mit Motoren zwischen 125 cm³ und 500 cm³ produziert. Alle Modelle haben einen Einzylinder-Viertakt-Vierventil-Motor gemäß Euro-3-Norm mit Flüssigkeitskühlung, eine obenliegende Nockenwelle, Saugrohreinspritzung und ein stufenloses Automatikgetriebe. Die abgebildete Version mit 350cc hat 33PS und erreicht 139 km/h Höchstgeschwindigkeit.

 

Yamaha FZS 600 Fazer

19.05.2019 | 12:00

Die Yamaha FZS600 Fazer ist ein Sportmotorrad, das zwischen 1998 und 2004 von Yamaha hergestellt wurde. Die FZS600 wurde erstmals auf der Pariser Automobilausstellung im Jahr 1997 vorgestellt und teilt Teile von anderen Yamaha-Modellen, insbesondere den Motor der YZF600R Thundercat, gedrosselt aber mit mehr Drehmoment. Die vorderen Scheiben und blauen Bremssättel sind von der YZF-R1. Die Fazer ist ein gut aufgestelltes Motorrad, das allgemein als zuverlässig betrachtet wird, viele Eigentümer haben vornehmlich von einem Problem berichtet, eine schwache vordere Kettenradmutter.

 

Ducati Monster M900

18.05.2019 | 12:00

Ausgerechnet in Zeiten der Krise gelang Ducati mit der Monster ein Riesenwurf. Die Motorradschmiede aus Bologna gehörte 1992 noch Cagiva , befand sich in wirtschaft­licher Schieflage und stand kurz vor dem Kollaps. Mit der 900er wollte man lediglich ein kostengünstiges Motorrad nach Baukastenprinzip konstruieren, die relevanten Teile wie Rahmen und Motor waren in den Supersport und Superbike-Modellen bereits vorhanden. Miguel Galluzzi modifizierte den Rahmen des Superbikes 851, implantierte den Motor aus dem Supersportler 900 SS. Weglassen von Verkleidung und anderem Plastikunrat erschuf den Inbegriff des Naked Bikes. Unter der Bezeichnung „M 900 Monster“ präsentierte Ducati auf der IFMA 1992 in Köln den ersten Prototypen, der stilprägend für eine ganze neue Generation von Motorrädern werden sollte.

 

Yamaha FZR 1000

17.05.2019 | 12:00

Die FZR 1000 (ab 1989 mit der Zusatzbezeichnung Exup) ist ein Motorrad, das von Yamaha Motor in den Jahren 1987 bis 1995 produziert wurde. Das ab 1989 verbaute, für den Namenszusatz Exup verantwortliche Alleinstellungsmerkmal war die von Yamaha patentierte, hinter den Auslassventilen untergebrachte zusätzliche Auslasssteuerung für Vierta ktm otoren "Exhaust Ultimate Power Valve", mit deren Hilfe der Gegendruck der durchsatzfreudigen Abgasanlage drehzahl- und lastabhängig variiert wird. Dadurch wurde eine Auslegung auf eine hohe Spitzenleistung bei gleichzeitig deutlich verbessertem Drehmomentverlauf im unteren bis mittleren Drehzahlbereich ermöglicht.